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Grüne Smoothies – meine 8 besten Tipps

Grüne Smoothies

Blattgemüse, Obst und Wasser- fertig! Mehr braucht es nicht, und der Sommer macht es mir leicht, meine Vorhaben umzusetzen. Zwei Schwangerschaften innerhalb von drei Jahren und die andauernde Stillzeit zehren an mir. Daher trinke ich Morgens seit vier Wochen (an vier bis fünf Tagen) fleißig grüne Smoothies. Der Sommer macht es mir deshalb leicht, weil überall grünes Gemüse wächst und sprießt. Selbst beim Spazierengehen kann ich so nebenbei Löwenzahn (gut bei Eisenmangel) und Brennessel (Gartenhandschuhe mitnehmen und ganz unten am Stil anpacken, da brennen sie nicht) pflücken. Ich komme mir selbst schon ganz öko vor, und mein Papa guckt mich auch irritiert an, wenn ich aus dem Garten das Grüne von den Karotten, Radieschen und vom Kohlrabi bestelle. Er meint, ich mache den Hasen Konkurrenz.
Spannend und wirklich großartig finde ich, dass hier alle mitschlürfen. Während mein Frühstück meistens nur aus dem grünen Smoothie besteht, essen die Jungs Müsli oder Brot dazu. Mir tut der grüne Saft gut. Vielleicht auch, weil der Morgen über mein Essverhalten für den ganzen Tag entscheidet. Kennst du das? Gibt es zum Frühstück schon Nutellabrot oder Brötchen mit Marmelade, hat mein Körper regelmäßige Ich-brauche-JETZT-was-zu-essen-Attacken. Ich schleich dann den ganzen Tag um den Kühlschrank und um das Süssigkeitenfach. Natürlich bleibt es nicht beim Schleichen, klar oder?
Seit ich „smoothe“, bin ich fitter, irgendwie ausgeschlafener und habe das Gefühl, ich tue was für mich und meinen Körper, der gerade jetzt in der Stillzeit richtig viel leistet. Vielleicht magst du sie auch einmal ausprobieren? Dann habe ich ein paar Tipps für dich.

Meine Grüne Smoothies-Erfolgsformel

1. Suche dir Rezepte! Gerade als Einsteiger empfehle ich dir, nach Rezept zu mixen. Anfangs habe ich immer einfach drauflos gemixt und wirklich schnell gemerkt, dass meine freien Kombinationen nicht wirklich lecker waren. Suche dir einfache Einsteigerrezepte und steigere langsam den Grünanteil. So habe ich meine Liebe zu den Smoothies entdeckt. Mein Liebling ist immer noch der Klassiker.

2. Sei vorbereitet! Am Morgen ist es oft hektisch, daher mixe ich oft schon am Abend und stelle die Smoothies in den Kühlschrank. Es geht natürlich nichts über frisch gemixte und getrunkene Smoothies, bevor ich aber auf Grund von Zeitmangel keinen trinke, akzeptiere ich lieber, dass das ein oder andere Vitamin sich verabschiedet hat.

3. Mache es dir einfach! Woher das viele Grünzeug und Obst nehmen? Ehrlich gesagt, stresst es mich, immer Blattgemüse, Kräuter und Obst in rauen Mengen bereit zu haben. Momentan werde ich noch gut aus dem Garten meiner Eltern versorgt, und oftmals bin ich auch noch um 18 Uhr gestresst zum Biomarkt gefahren und habe eingekauft. Meine Freundin Susi (mixt auch fleißig) hat sich eine Biokiste mit frischen Salaten abonniert. Die kommt wöchentlich ins Haus, und sie ist versorgt. Eine gute Idee! Sie trinkt die Smoothies zum Beispiel am Abend, nach dem Sport. Als Abendessensersatz sozusagen. Auch eine gute Idee, wie ich finde.

4. Bunker Vorräte und nutzte deine Fensterbank! Ich friere momentan viel ein. Zum Beispiel reife Bananen. Die schneide ich in kleine Scheiben und packe sie portionsweise in den Tiefkühler. Genauso mache ich das mit Himbeeren, Erdbeeren, Melone, Mango etc. Die gefrorenen Früchte machen den Smoothie schön frisch, gerade in der Sommerzeit ist das toll. Außerdem ziehe ich auf meiner Fensterbank Sprossen groß. Kleine Kraftpakete mit vielen Vitaminen und Mineralien. Die passen wunderbar zu den Smoothies oder auf das Abendbrot und sind super günstig, wenn du sie selbst groß ziehst.

grüne Smoothies5. Pimp up your Smoothie! Mach sie hübsch. Besorge dir schöne Gläser und bunte Strohhalme, damit macht das Trinken mehr Spaß. Sollte deinem Kind die grüne Farbe zuwider sein, packe den Smoothie in einen undurchsichtigen Becher oder färbe den Smoothie mit Beeren lila.

6. Entspann Dich oder Quatsch muss sein! Ich mixe die Smoothies meistens mit meinem Sohn Luis zusammen und wir überlegen uns wilde Namen. Oder wir trinken zum Beispiel oft grüne Monster, die natürlich in unserem Bauch furchtbar laut brüllen können oder quaken, wenn wir den Smoothie getrunken haben. Mich macht es irgendwie ganz glücklich, dass er so gesund in den Tag startet. Es dürfen nach meiner Logik tagsüber dann auch ein oder zwei Gummibärchen mehr sein. (Dieser Tipp würde wunderbar in den geheimen Mütter-Mafia-Club passen.)

7. Sweets for my sweets oder mach es fruchtig! Wenn du deine kleinen Grünschnäbel inklusive Mann auch mit den täglichen Frischekick begeistern willst, nimm zu Beginn mehr reifes! Obst (das ist süßer) und steigere langsam den Grünanteil. Sollte das nicht genügen, gibt es als süße Zugabe, Datteln (ohne Stein!) Honig oder Algarvensirup.

8. Mix it! Lass den Mixer so lange laufen, bist du keine Stückchen mehr klackern hörst. Das kann manchmal ein paar Minuten dauern und das Warten lohnt sich. Der Smoothie fühlt sich im Mund dann wunderbar weich und geschmeidig an.

In diesem Sinne, fröhliches Mixen, und Schönwerden!

Eva

 

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